Abhängigkeiten beim Selbstkomplieren

20. August 2008

Kurzer Tipp: Wenn man unter Ubuntu eine Software mit configure / make kompilieren will und der configure Aufruf Pakete vermisst, was sich z.B. in Meldungen wie:

No package ‘gtk+-2.0′ found
No package ‘gdk-2.0′ found
No package ‘gconf-2.0′ found

äußert, dann kann man die entsprechenden Debian bzw. Ubuntu  Pakete ganz leicht identifizieren, in dem Namen den Package Name nimmt, “.pc” anhängt und das in der Ubuntu Paketsuche bei “Search the contents of packages” eingibt. Einen  analogen Service gibt es auch für Debian. Die suche gibt dann die Namen der entsprechenden -dev Pakete aus. Im obigen Fall (Abhängigkeiten für tangogps) wären das die Pakete libgtk2.0-dev und libgconf2-dev

Eigentlich sollten beim folgenden “make” Aufruf dann garkeine Fehler mehr auftreten, dachte ich. Falls doch z.B. includes nicht gefunden werden:

geo_photos.c:14:21: error: sqlite3.h: No such file or directory

dann kann man auch wunderbar nach dieser Datei (/usr/include/sqlite3.h) suchen.

Angekommen.

19. August 2008

Es ist da.

Ich zitiere einmal aus dem Handbuch:

Aber was macht dieses Gerät nun so anders? Sean Moss-Pultz, der technische Leiter des Freerunner-Projektes, formulierte es bei der Vorstellung der technischen Möglichkeiten des Freerunner mit den Worten: “Oh and well, one more feature. An adaptation of my favorite command in all of computing # apt-get install”

Und hier zeigt sich der große Unterschied: Wenn Sie bei der letzten Zeile ein breites Grinsen auf den Lippen hatten, dann freuen Sie sich weiter ! Es ist soweit ! Sollten Sie aber nur fragend Ihre Augenbraue Richtung Himmel gereckt haben, dann kommt viel Arbeit auf Sie zu !

Die vorinstallierte Firmware kann: “Contacts” “Dialer” “Messages” “Take Screenshot” und “Terminal”.

APTonCD HowTo

8. August 2008

The Linux system is highly modular: When installing a software, most of the time, some other libraries or software packages are needed. That’s why most Linux distributions use a package manager (for example APT) to make software installation easy. Usually, the user only selects the program she or he wants and everything is downloaded and installed automatically. Problems arise, when we try to install software on a computer which does not have a good internet connection: Here this automatic downloading cannot take place and we have to find a way to download all needed packages somewhere else and supply them to this computer.

APTonCD is a Tool to create a Package-CD for APT based Linux Distributions. It uses the cached installation files in /var/cache/apt/archives and create a .iso CD/DVD image. The disk is automatically recognized when inserted in a Ubuntu system and offers an easy way to provide computers without or with a slow internet connection with updates and/or addionall software.

The challenge is now, to fill the cache directory by all needed files. When installating a Ubuntu system, it does automatically an upgrade from the internet. These files, for example, are not stored in the apt-archive. Addionally, sometimes /var/cache/apt/archives could be cleared to gain diskspace. All this problems have to be avoided.

That’s why we should use a master-system when supplying offline systems with update CDs.

We can use SUN VirtualBox to create a virtual machine for this purpose - but of cause also a real system can be used.

  1. make sure, to disconnect the system (VirtualBox: deacitvate Network, otherwise: unplug cables) [not sure]
  2. for VirtualBox: make sure, to have enough free diskspace (> 5 GB) is using the DVD version
  3. install Ubuntu (same version as used on the offline computers)
  4. choose same language
  5. optional: replace sources.list by a one which uses an apt-cacher server - if available in your comany’s network
  6. optional: add addionall sources
  7. run “aptitude update”
  8. run “aptitude upgrade”
  9. install add addional software - aptitude -d install could be used, which will only download the packages
  10. install aptoncd package
  11. create CD/DVD
  12. insert in the offline computer, Ubuntu will automatically use the disk
  13. install packages files / metapackage created by aptoncd

OpenStreetMap vs. Google Maps in Ingelheim

6. August 2008

Ich habe mal einen kurzen Vergleich von OpenStreetMap und Google Maps für Ingelheim angestellt. Die OSM Karte ist natürlich noch stark im Aufbau befindlich so dass viele Straßennamen noch fehlen. Aber ich habe einen interessanten Flecken in Google Maps mit gleich 2-3 Fehlern gefunden.

  1. Google macht aus dem Herrn Boehringer, einen Herrn Bochinger (Commerzienrat-Bochinger-Anlage)
  2. dieser Park ist bei Google meiner Meinung nach viel zu groß eingezeichnet und umfasst sogar noch die St. Remigius Kirche
  3. die Straße “Hinter der Langen Mauer” geht bei Google Maps bis zur Hauptstraße durch, OpenStreetMap und Googles Satellitenfotos behaupten aber das Gegenteil

Jetzt frage ich mich insbesondere beim dritten Fehler, ob dort an der Straßenführung etwas geändert wurde und Google’s TeleAtlas Karte da einfach zu alt ist oder nicht. Wenn nicht deutet das darauf hin, dass hier bei der Kartenerstellung in erster Linie Satellitenfotos herangezogen wurden.

Auf der OSM Karte scheint aber auch ein Fehler beim Übergang von der Binger zur Mainzer Straße zu sein - das werde ich mal überprüfen.

Politische Aussagen in Open Source Software

4. August 2008

Cinellera Einstein und George W. Bush

Endlich habe ich einen Weg gefunden Cinelerra unter Ubuntu zu installieren. Cinelerra ist eine relativ leistungsfähige Software für Video-Bearbeitung wie z.B. Adobe Premiere.

Die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig aber irgendwie doch recht intuitiv.

Beim durchschauen der verfügbaren Videoeffekte ist mir dann etwas aufgefallen: Man beachte die Symbole für die “Sharp” und “Unsharpen” Filter.

Addis Ababa auf Garmin nüvi

25. Juli 2008

Ich habe mal die OSM Daten von Addis Ababa auf ein Garmin nüvi 205 geladen. Klappt ganz gut. Überhaupt ist das nüvi 205 ein echt interessantes Gerät: Man kann es via USB am Computer anschließen und dann Maps hochladen. Man kann auch Screenshots machen die dann ebenfalls via USB zum PC übertragbar sind.

Jetzt frage ich mich natürlich, wie Garmin auf die Idee gekommen ist, eine Screenshot funktion in ein Navigationssystem zu integrieren - die wollen bestimmt den Benutzer zum Bloggen animieren.

Routing funktioniert leider noch nicht… aber vielleicht bald?

Bole Road

Ethio Chinese Friendship Road

Addis Ababa Puzzle

23. Juli 2008

Ich habe versucht die Addis Ababa Stadtteile mit OpenStreetMap abzugleichen, weiß aber nicht so recht, ob das stimmt.

Addis Subcities

Subcityskizze: Addis Ababa City Administration

Karte (C) Openstreetmap.org CC-BY-SA

EDIT: Philipp hat natürlich völlig recht. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich das gestern Abend auch schon gesehen habe und noch nicht dazu kam, es zu posten. Die Grenzen von Bole orientieren sich ziemlich genau an drei Flüssen - die glücklicherweise auch schon auf OpenStreetmap eingezeichnet waren.

Bole passt!

Es gibt auf der Addis Ababa City Administration Website übrigens einen Grob-Plan mit den Subcities - dort stehen allerdings keine Namen drin. Dann gibt es für jede Subcity noch eine Info Seite mit dem Detailplan. Zuerst habe ich also diese Detailpläne in je ein transparentes PNG-Puzzelteil umgewandelt und dann mit Hilfe von Inkscape zusammen gesetzt. So habe ich dann die Namen der einzelnen Subcities herausgefunden. Natürlich hätte ich auch hier jemanden Fragen können, aber man weiß hier teilweise auch nicht so genau, welche Subcity wo endet, da das System auch erst seit einigen Jahren existiert.

Navit

22. Juli 2008

Navit ist der Name eines sehr vielversprechenden Open Source Projekts mit dem Ziel eine Navigationssoftware zu entwickeln.

Im folgenden Screenshot habe ich die OpenStreetMap Daten von Addis Ababa geladen und die Anzeige des internen Routing-Graphen eingeblendet.

Navit für Addis Ababa

Internetverbindungscheck

9. Juli 2008

Für alle die vielleicht auch in einem Land mit wechselnd guter Internetverbindung sind, könnte das interessant sein:

Der Script testet, ob ein ping nach Deutschland länger als eine Sekunde benötigt. Wenn ja, wird eine Meldung ausgegeben, dass das Internet gerade nicht so toll ist. Wenn es wieder besser ist, wird ebenfalls eine Meldung ausgegben. Der Script ist für Linux mit GNOME Desktop gedacht, zenity muss installiert sein.

#!/bin/bash
bad=0
while ((1)); do
ping -w 1 self.mestrona.net
if [ $? ]; then
date;
echo bad;
if [ $bad == 0 ]; then
zenity --warning --text "Internet is bad now";
fi
bad=1;
else
date;
echo good;
if [ $bad == 1]; then
zenity --warning --text "Internet is good now";
fi
bad=0:
fi
sleep 1m;
done;

Import von Earth-Info.Nga.Mil

26. Juni 2008

Gerade habe ich via GPSBabel die Daten über Äthiopien von http://earth-info.nga.mil/gns/html/cntyfile/et.zip in eine .GPX Datei umgewandelt und in JOSM importiert…

Mein Plan ist die Daten zu Filtern und dann als Anhaltspunkt zu benutzen, um Orte in OpenStreetMap zu erstellen.

Roh-Import von http://earth-info.nga.mil/gns/html/namefiles.htm

So wirds gemacht.